Sonntag, 11. November 2012

Der etwas andere Roman, Teil 2 und 3

Es ist vollbracht. Die letzten beiden Bände von Shades of Grey sind erschienen und haben somit die Trilogie vollendet. Die Kritik zum ersten Band gab es bereits von mir (Klick mich ;-)). Daher kommt hier die Kritik zu den beiden letzten Romanen der Reihe.

Shades of Grey - Gefährliche Liebe und Befreite Lust

Da es bereits einen Post zu dem Thema gab und ich schon etwas zu den Charakteren gesagt habe, gibt's hier diesmal nur das Fazit.
Ich war von dem ersten Band wirklich gebannt und habe mich sehr auf die nachfolgenden Bände gefreut.
Zu erst einmal beginne ich mit den positiven Dingen: E. L. James schafft es, mich mit ihrem Schreibstil in den Bann zu ziehen. Egal, ob es gerade vollkommen öde ist oder ich bei anderen Autoren das Buch bereits weggelegt hätte, so schaffte sie es gerade beim letzten Band immer wieder, dass ich weiter lesen wollte.
In Gefährliche Liebe versucht sie ein wenig Action hereinzubringen, was ich Anfangs etwas merkwürdig fand. Ich habe gedacht, dass all das zu Shades of Grey nicht passen würde und es eher in etwas Lächerliches verwandeln würde, was jedoch nicht der Fall war. Durch diese "Action" hat man noch ein bisschen mehr über Christian Grey's Vergangenheit herausgefunden, die ich persönlich sehr, sehr spannend finde.
Trotzdem hat man bei diesem Band bereits gemerkt, dass die Geschichte zwischen Ana und Christian nicht mehr lange andauern kann, da es für den Leser einfach zu langweilig wird. Ich brauche, denke ich, niemandem zu erklären, mit welcher Thematik sich dieses Buch befasst. Leider kann man bei diesem Thema einfach nicht mehr viel Neues mitreinbringen und so ist das Thema einfach irgendwann ausgeschöpft. Leider hat E. L. James hierbei die Kurve nicht geschafft, womit wir auch schon beim dritten und letzten Teil wären.
Gefährliche Liebe endete - mal wieder ;-) - mit einem kleinen Cliffhanger und so habe ich mich, trotz der schwächelnden Story des zweiten Bandes, auf den letzten Band - Befreite Lust - gefreut. Hierbei wurde ich jedoch sehr enttäuscht.
Klar, war da wieder E. L. James Schreibstil und Christian Grey's Vergangenheit, die mich weiterlesen ließen, doch spätestens beim dritten Band dachte man sich: Oh man! Wäre es doch nur bei dem ersten Band geblieben.
In Befreite Lust gibt es hin und wieder ein paar Stellen, die ganz spannend sind, aber die sind leider sehr selten vorzufinden. Befreite Lust bietet nichts Neues mehr und nervt - gerade zum Ende hin - einfach nur noch. Das Buch ist ja auch nicht gerade dünn (672 Seiten!) und endet so, wie ich es mir nie gewünscht habe! Plötzlich fühlt man sich wieder ins erste Buch zurück versetzt und ich dachte mir nur so: Hey! Hatten wir das nicht schon mal? War es nicht genau das, warum der erste Band so geendet hat, wie er enden musste?
Zu allem Überfluss folgte nun auch noch der Epilog, der nur noch überflüssiger war, als der gesamte dritte Teil. Damit war es dann aber auch noch nicht zu Ende, weil es dann plötzlich mit einem kleinen Teil Shades of Christian weiterging. Was das sollte, wusste ich gar nicht mehr.
Zu dem muss man auch noch sagen, dass E. L. James eine sehr komische Sichtweise hat. Sie meinte, dass sich die Charaktere irgendwann von selbst weiterentwickelt hätten, aber im Laufe der Geschichte konnte ich irgendwann alle Charaktere mit den Charakteren aus der Bis(s)-Reihe vergleichen. Somit war auch das Ende mit Shades of Christian klar, weil Stephanie Meyer berichtet hatte, vielleicht einen Teil aus Edwards Sicht zu Schreiben. Genauso war es hier auch, weil der erste Teil plötzlich mit Christian's Gedanken gefüllt war und man im ersten Moment dachte: Hilfe! Ist das das Tagebuch eines Psychopathen? :-D
Wenn man den Inhalt doch bereits kennt, braucht man dann nochmal fünfzig verschiedene Sichtweisen davon (ich betone die FÜNFZIG :-D)? Wie würde dann Bis(s) aus Edwards Sicht heißen? Bis(s) zum Edward? :-D

Endgültiges Fazit
Ich finde, dass jeder Shades of Grey unbedingt mal gelesen haben sollte. Egal, ob man es weglegt oder sogar weiterliest. Der erste Band ist einfach großartig. Damit ist dann aber auch Schluss.
Die letzten beiden Teile kann man sich wirklich sparen. Alles ist nur noch vorhersehbar und völlig unnötig, was bei dieser Thematik ja auch schnell passieren kann.
Also traut euch und schämt euch nicht dieses Buch zu lesen. Schlimmer als Bis(s) kann es bei den Männern ja wohl kaum noch ankommen oder? :-D

Die Verfilmung
Noch immer gibt es keinen Hinweis darauf, wer denn Christian Grey und Anastasia Steele spielen wird. Für Christian Grey stehen unter anderem Ian Somerhalder, Matt Bomer und Ryan Gosling zur Auswahl (zwischendurch hieß es auch Robert Pattinson, aber das hielt die Autorin selbst für ziemlich merkwürdig, da die Story ja auf Bis(s)-Reihe beruht). Für Anastasia Steele hieß es, dass sie eine unbekannte Schauspielerin nehmen wollen. Ob all das noch stimmt oder sich wieder geändert hat, kann ich euch leider nicht sagen.
Ich jedenfalls bin gespannt darauf, wer die beiden Hauptrollen und die Nebenrollen ergattern wird, und vor allem bin ich gespannt, welche Story sie diesem Film verpassen wollen. Das wird definitiv nicht leicht für sie werden. ;-)

4 Kommentare:

  1. Ich hab mir die Rezi jetzt nicht durchgelesen, weil ich die Bücher ja selbst noch lesen möchte und nachher zu viel erfahre. xD Wobei geht das eig. bei solch einer Art von Buch? Ist ja kein Thriller. xD Na ja egal, aber ich habe deine Bewertung vermisst. :( Fandest du den zweiten Teil besser oder schlechter? Ich fand den ersten Band ja mittlemäßig und vielleicht steigert sich das noch. :D

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    1. Kannst dir die Rezi ruhig durchlesen ;-) Habe extra nichts verraten ;-) Und eine Bewertung wollte ich diesmal einfach nicht machen...
      Letztendlich kam aber bei heraus: 1. Buch unbedingt lesen, danach die Teile nicht unbedingt... ;-)

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  2. Und wann wird jetzt die Peitsche geschwungen? ;)

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